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Bericht

Rolf-Weller-Gedächtnisturnier - 1. FC Nordenham

Nordwest- Zeitung Online vom 15.01.2006

Fußball A-Junioren aus Sachsen siegen beim Rolf-Weller-Turnier in Nordenham

Nordenham/hd - Die A-Junioren-Fußballer von Dynamo Dresden haben am Sonntag das Rolf-Weller-Gedächtnisturnier in Nordenham gewonnen. Im Finale setzten sich die Sachsen gegen Vorjahressieger Fortuna Düsseldorf mit 3:1 durch. Nico Däbritz, der Trainer der Dresdner, war nach zwei Wettkampftagen zufrieden. "Wir hatten gegenüber unseren Kontrahenten den längeren Atem", freute er sich. Dritter wurde Tasmania Berlin durch ein 5:4 nach Neunmeterschießen gegen Eintracht Norderstedt. Zehn Teams aus sechs Bundesländern spielten ihren Sieger aus. Gastgeber war der 1. FC Nordenham, dessen Mannschaft in dem starken Teilnehmerfeld gut mithielt. Die Kreisauswahl Wesermarsch, die nur einen Punkt holte, hatte es da schon schwerer. Weitere Teilnehmer waren Preußen Hameln, FSV Bentwisch, VfL Osnabrück und Kickers Emden. Veranstalter Max-Peter Michel hofft, dass er im nächsten Jahr wieder Werder Bremen und eine Mannschaft aus dem Ausland gewinnen kann.


Nordwest- Zeitung Online vom 15.01.2007

Dynamo dreht bis zum Schluss auf Hochtouren
Fußball Sachsen gewinnen Rolf-Weller-Gedächtnisturnier - 1. FC Nordenham scheidet in der Zwischenrunde aus

Die Kreisauswahl Wesermarsch war dem spielerisch hohen Niveau nicht gewachsen. Der Veranstalter Max-Peter Michel hofft fortan wieder auf ausländische Teilnehmer.

Von Hergen Hadeler

Nordenham - Die Fußballmannschaften der A-Junioren von Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden traten bei der 19. Auflage des Rolf-Weller- Gedächtnisturnieres in der Eröffnungsbegegnung gegeneinander an und trafen sich im Finale wieder. Während die Fortuna zum Auftakt mit 1:0 gegen die Sachsen erfolgreich war, setzte sich Dresden im Finale völlig verdient mit 3:1-Toren durch und gewann das Turnier damit bereits zum fünften Mal.
"Dresden hat das Turnier verdient gewonnen, weil die Mannschaft sich von Spiel zu Spiel steigerte", zollte Fortuna-Trainer Sinisa Suker dem Gegner Respekt. Sein Kollege Nico Däbritz von Dynamo Dresden urteilte über den Turniersieg seiner Farben wie folgt: "Meine Mannschaft hat die Anspannung über die beiden Turniertrage am besten verkraftet und hatte gegenüber der Fortuna im Endspiel den längeren Atem."

Däbritz wie Suker lobten übereinstimmend den Turnierablauf: "Die Veranstaltung hier besitzt ein besonderes Flair. Zudem wird Fußball auf gehobenem Niveau gespielt." Hinter den Erwartungen blieben diesmal jedoch Kickers Emden und die Kreisauswahl Wesermarsch zurück, denn beide Teams waren ihren Gegnern deutlich unterlegen. Jürgen Budde, der Trainer der Kreisauswahl, war vom vorzeitigen Aus seiner Mannschaft aber nicht überrascht: "In meiner Elf standen fünf Akteure, die in der Kreisklasse dem Leder nachjagen. Die konnten gegen die allesamt klassenhöheren Kontrahenten natürlich nicht mithalten."

Wacker schlug sich das Team vom Veranstalter 1.FC Nordenham. Zwar sprang für die Mannschaft von Trainer Michael Wetsch am Ende nur der achte Platz her! aus, doc h die Blau-Weißen verschafften sich mit einer bravourösen kämpferischen Leistung großen Respekt. "Unsere Gegner waren uns an Spielwitz voraus. Nur mit Kampf konnten wir da mithalten." Am ersten Turniertag übertrieb der FCN jedoch oftmals den Einsatz mit unnötigen Grätschen.

42 Paarungen und 161 Tore waren zu bestaunen, bevor der Turniersieger ermittelt war. Insgesamt 21 Landesauswahlspieler standen in den Reihen der zehn Teams. Mit Maik Kegel kickte bei Dynamo Dresden sogar ein Auswahlspieler des Deutsches Fußballbundes mit.

Den dritten Platz belegte Tasmania 73 Berlin vor Eintracht Norderstedt. Trainer und Betreuer aller Mannschaften wählten den Düsseldorfer Torhüter Arthur Boczek zum besten Spieler des Turniers. Gerd Hedemann, Vorstandsmitglied des FCN, unterstrich diese Auszeichnung und stellte zudem fest: "Eigentlich haben alle Torhüter sich von der besten Seite gezeigt."

Der FSV Bentwisch (5.), der VfL Osnabrück (6.), und Preußen Hameln (7.) schieden zusammen mit dem FCN in der Zwischenrunde aus.

Thorsten Böning, der Vertreter des Kreisfußballvorstandes Wesermarsch, lobte vor der Veranstaltung die langjährige Arbeit des Organisators Max-Peter Michel und seines Teams. Er stiftete einen Spielball. Michel hofft in den kommenden Jahren wieder auf die Teilnahme ausländischer Mannschaften: "Ein holländisches Team würde ich mir wünschen. Sollte Nordenham tatsächlich eine Städtepartnerschaft mit dem französischen St. Etienne eingehen, wäre die Teilnahme der A-Junioren vom dortigen Erstligisten AS St. Etienne natürlich ein Knaller." Die polnische Partnerstadt Swinemünde reagiere inzwischen nicht mehr auf Einladungen des FCN.


Kreiszeitung Wesermarsch Online vom 15.01.2006

Dynamo legt den Turbo ein
Dresdener gewinnen das Rolf-Weller-Gedächtnisturnier - Finalsieg gegen Fortuna Düsseldorf

Nordenham (dd). Die Fußball-A-Jugend von Dynamo Dresden hat das 19. Rolf-Weller-Gedächtnisturnier des 1. FC Nordenham in der Sporthalle Mitte gewonnen. In einem Klasse-Finale gewann die Regionalliga-Elf gegen Fortuna Düsseldorf mit 3:1. Den 3. Platz belegte Tasmania Berlin durch ein 5:4 nach Neunmeterschießen gegen Eintracht Norderstedt.
Bereits am ersten Turniertag deuteten die erstplatzierten Vereine ihre Leistungsstärke an. So setzten sich am Ende dann auch die favorisierten Topvereine sicher durch.

Die Wesermarsch-Teams waren ohne echte Chance auf die Spitzenplätze. Die Kreisauswahl der Wesermarsch musste nach der Qualifikationsrunde die Koffer packen. Zwei knappe Niederlagen in der Qualifikationsrunde bedeuten das aus für das Budde-Team.

Der 1. FC Nordenham schlug sich achtbar, musste aber in der Zwischenrunde die spielerische Überlegenheit von Tasmania Berlin, Dynamo Dresden und VfL Osnabrück anerkennen. Gegen den späteren Turniersieger lag die Wetsch-Truppe lange Zeit mit 1:0 in Führung, ehe Dynamo dann doch noch zum 2:1-Erfolg kam. Ähnlich erging es dem FCN gegen Tasmania Berlin. Auch hier führte der FCN mit 1:0, bevor sich die kampfstarken Nordenhamer mit 2:4 geschlagen geben mussten. Damit war der Gastgeber bereits vor der Begegnung gegen den VfL Osnabrück ausgeschieden.

FCN am Ende Sechster

Auch der VfL hatte vor der Begegnung durch zwei äußerst unglückliche 0:1-Niederlagen keine Chance mehr, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Ohne nervliche Belastung zauberte Osnabrück so richtig und feierte mit dem 6:1 gegen den FCN einen versöhnlichen Turnierabschluss. Für den VfL Osnabrück war es am Ende Platz 6, für den FCN Rang 8.

Somit waren Dynamo Dresden und Tasmania die Halbfinalisten der FCN-Gruppe. In der anderen Gruppe setzte sich Fortuna Düsseldorf durch. Bereits am ersten Tag begeisterten die Rheinländer mit tollen Kombinationen. Im ersten Zwischenrundenspiel veranstaltete Fortuna beim 6:1 gegen Preußen Hameln "Budenzauber". Die zweite Partie endete mit einem Paukenschlag für die Fortunen: Mit 3:4 unterlag Düsseldorf überraschend gegen Eintracht Norderstedt, um sich dann mit 3:1 gegen FSV Bentwisch für die Endrunde zu qualifizieren.

In dieser Gruppe blieb es bis zum letzten Gruppenspiel spannend. Preußen Hameln und FSV Bentwisch mussten aber die Segel streichen, und mit Eintracht Norderstedt (5:1 gegen Hameln) stand der letzte Halbfinalist fest.

Im Halbfinale setzten sich die Favoriten durch. Fortuna Düsseldorf gewann klar mit 3:0 gegen Tasmania Berlin. "Meine Jungs zaubern", freute sich der Nordenhamer Fortuna-Fan Manfred Junghändl im Trikot seines Clubs. Damit hatte er Recht. Es war schon sehenswert, wie vor allem der kleine "Achter", Touso Tokmak, zusammen mit Onur Dogru wirbelte.
Auch Dynamo Dresden blieb seiner Favoritenrolle im zweiten Halbfinalspiel treu. Gleich mit 5:0 wurde die völlig überforderte Elf von Eintracht Norderstedt abgefertigt. Verdienter Beifall von den Zuschauerrängen war der Lohn für Klassekombinationen der Dynamo-Elf.

Glückliche Berliner

Im Spiel um Platz 3 hatte Tasmania das Glück auf ihrer Seite. 5:4 hieß es nach Neunmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung stand es 2:2. Vor allem Sadik Kaya auf Seiten der Norderstedter und der Tasmane Mario Franzesko zeigten letztmalig ihr Können vor der Heimreise.
Die stärksten Teams standen sich im Endspiel gegenüber. Dynamo Dresden war das bessere Team. Die körperlich robusten Ostdeutschen gingen durch zwei Treffer von Maik Kegel schnell mit 2:0 in Führung. Düsseldorf kam zwar auf 1:2 heran, aber praktisch im Gegenzug machte Dynamo mit dem 3:1 alles klar. Nationalspieler Maik Kegel in Reihen der Dresdener war die spielentscheidende Figur im Finale und führte sein Team zum insgesamt 5. Turniersieg im 19. Rolf-Weller-Gedächtnisturnier. Als besten Spieler des Turniers wählten Trainer und Betreuer Torwart Artur Boczek von Fortuna Düsseldorf.